Propylenglykol

Propylenglykol stellt sich in der Welt der E-Liquids öfter unter seiner Abkürzung PG vor, als dem dafür stehenden Begriff.

Daher kennen wir Propylenglykol

Propylengklykol ist, ebenso wie pflanzliches Glycerin, die (mögliche) Basis eines E-Liquids. Propylenglykol stellt besagte Basis entweder alleine oder in diversen Mischverhältnissen mit pflanzlichem Glycerin (VG).
So liest sich des öfteren von PG Liquids, die einen höheren prozentualen Anteil am Liquid nehmen. Ebenso werden Liquids angeboten, die vorrangig aus pflanzlichem Glycerin bestehen. In jedem Fall hat sich der Markt auf eine 50/50, bzw. 70/30 Anteilmäßigkeit dieser Beiden Inhaltsstoffe geeinigt.

Propylenglykol In Kombination mit planzlichem Glycerin

Beide Stoffe erfüllen sowohl im Liquid, als auch in anderen Anwendungsgebieten, mehr oder weniger den gleichen Zweck. Sie wirken als Bindemittel für Feuchtigkeit. Da beide Stoffe jedoch grundlegende physikalische und chemische Eigenschaften haben, ist sowohl die Reaktion beim Verdampfen, als auch die Reaktion des individuellen Körpers von unterschiedlicher Qualität.
Da Propylenglykol eine flüssigere Konsistenz als Attribut aufweist, während beim erhitzen von Glycerin ein sehr präsenter weißer Dampf entsteht, ist es eine Idee beide Stoffe zu kombinieren.

Mischverhältnisse

Zunächst wurde das Mischverhältnis von Liquids nur wenig in Frage gestellt. Erst nach einiger Zeit wurde deutlich, dass sowohl E-Zigaretten, vornehmlich die Tanks derselbigen, als auch Menschen als Individuen, mit der Anpassung dieses Verhältnisses andere Erfahrungen sammeln können.

In Hinsicht auf den Tank

Bereits die ersten E-Zigaretten hatten mit Unannehmlichkeiten zu kämpfen. Das Auslaufen des Tanks über die Luftzufuhr oder an undichter Stelle, bei Ausfall eines Dichtungsrings, war kein seltenes Vorkommnis. Noch heute zeigt sich die Konstruktion eines Verdampfers so fort, wie es ersten E-Zigaretten vorgemacht haben. Zwar gab und gibt es noch immer Versuche dem Auslaufen durch anderweitige Ingeneurskunst Herr zu werden, doch führten diese Versuche zu neuen schwerwiegenden Problemen (bspw. Spitbacks).
Eine Möglichkeit dem Auslaufen vorzubeugen ist die Propylenglykolkonzentration im Liquid zu verringern. Tatsächlich empfehlen einige Hersteller den Gebrauch von Liquids, die einen Glycerinanteil von wenigstens 70% aufweisen, was im Umkehrschluss zu einem Anteil des Propylenglykols von höchstens 30% führen würde. Durch die Reduktion des Anteils des Propylenglykols, erhält man ein zähflüssigeres Liquid, welches in der Praxis zu sichereren Tanks führt.

Nebenwirkungen von Propylenglykol auf den Organismus

Auch der Mensch findet sich, wenn er hohen Dosen des Stoffes Propylenglykol ausgesetzt ist, unter Umständen mit Sensationen vor. Wir haben es hier mit einem Wasser-, bzw. Flüssigkeitsbindenden Stoff zu tun, der in die Mundhöhle und u. U. auch bis in die Lunge eingeatmet wird. Dank des Internets und dem regen Austausch der Dampfer untereinander, können wir einige Nebenwirkungen des Dampfens dem Propylenglykol zuschreiben; trotz der dünnen Studienlage, die sich uns bietet. Über die Langzeitfolgen einer chronischen Exposition gegenüber Propylenglycol ist wenig bekannt.

Einige Nebenwirkungen des Dampfens werden der Basis zugesprochen. Dabei ist es oftmals überdosiertes Nikotin im Liquid, welches gröbere Schäden anrichtet.

Es hat den Anschein, als wären die Nebenwirkungen des propylenglykolhaltigen Liquids allesamt auf den Umstand zurückzuführen, dass der Stoff seiner Umgebung die Feuchtigkeit entzieht, bzw. da sich die gebundene Flüssigkeit sammelt und ausgehustet werden will. So kann kommt es häufig zu folgenden Auffälligkeiten:

  • Trockener Mund-, Rachen-, Halsraum
  • Husten
  • Kopfschmerzen (womöglich aufgrund von Dehydration, laut einer Studie und bei 11% der Probanden bemerkt)
  • Nasenbluten
  • Zahnfleischbluten
  • Veränderte Funktion der Drüsenepithelien, die für das Absondern von bspw. Speichel zuständig sind.

Studien berichten jedoch ebenfalls davon, dass gerade ehemalige Raucher von gesundheitlichen Vorteilen profitieren.