Basis

In Bezug auf E-Zigaretten versteht man als Basis (Plural: Basen), bzw. Liquidbasis grundlegend ein zu veredelndes Liquid. In der Regel spricht man von einer Liquidbasis dann, wenn weder Aromen noch Nikotin beigebracht wurden. Demnach besteht eine Liquidbasis aus den Trägern Propylenglykol und/oder pflanzlichem Glycerin. Das Mischverhältnis selbst ist abhängig von den Präferenzen des Verbrauchers.

Mischverhältnisse und zugesprochene Eigenschaften beim Dampfen

Generell gilt, dass ein höherer Anteil an Propylenglykol das Aroma mehr zur Geltung kommen lässt, während Glycerin für fülligen Weißen Dampf steht. Neben den Dampfeigenschaften lässt sich auch auf die Konsistenz des (Basis-)Liquids Einfluss nehmen. Propylenglykol ist flüssiger als Glycerin, dem man eine Zähflüssigkeit zuspricht. Viele Dampfer sind Freunde von möglichst voluminösen Dampfwolken, so dass es häufig zu einem Mischverhältnis kommt, welches Glycerin bevorzugt. In manchem Fall ist dann die Dreingabe von Wasser ratsam, da das Basisliquid zu duckflüssig werden kann. Eine Mischung gilt dann als Misslungen, wenn der Verdampferkopf (Coil) die Mischung nicht schnell genug nachreichen kann und man schneller "trocken" läuft. Das heisst genau gesprochen, dass die Watte das Liquid nicht rasch genug aufsaugen kann, da es als zu zähflüssig auffällt.
Auf der anderen Seite ist es auch möglich, dass sich ein Liquid als zu dünnflüssig erweist. Gerade Verdampfer, welche die Luftzufuhr am unteren Ende vorsehen, finden sich bei zu hohem Anteil an Propylenglykol schnell als nässende, auch gern als "siffende" bezeichnete Verdampfer vor.

Zugesprochene Eigenschaft eines Wasseranteils

Die Beigabe von Wasser zur Basis hat einen weiteren Vorteil. Nebem dem Ausdünnen des Liquids dient Wasser auch der Vorbeugung des Austrocknens des Mundes und Rachenraums. Sowohl Propylenglykol, als auch Glycerin binden Feuchtigkeit. Eine häufige Nebenwirkung des Dampfens ist daher ein beanspruchter Hals-, Nasen- und Rachenraum. Durch die Beigabe von Wasser soll diese Folgeerscheinung gelindert werden.

Typische Mischverhältnisse

Propylenglykol Glycerin
50% 50%
40% 60%
35% 65%
30% 70%
0 90%