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Das gehört in den Warenkorb

Gerade bei den ersten Einkäufen ist man unsicher, verpasst Möglichkeiten und steht generell auf dem Schlauch. Was in den Warenkorb gehört und warum, lest ihr hier.

Einkaufen kann toll sein. Wenn man weiß, was man erwarten kann. Die wenigsten sind beim Thema E-Zigaretten so bewandert, als dass sie nicht von Zweifeln heimgesucht werden. Im folgenden Artikel wollen wir all diese Unsicherheiten ausräumen.

Akkuträger, Verdampfer oder doch Starterset?

Ein Starterset, oder Starterkit, ist nichts anderes als ein Akkuträger, der samt des passenden Verdampfers ausgeliefert wird. Da sich die meisten Verdampfer auf nahezu jedem Akkuträger, bzw. Boxmod, betreiben lassen, ist es kein Zwang sich einem Starterset zu widmen. Es kann die Sache jedoch vereinfachen. Wir testen im E-Zigaretten Test ausschließlich Startersets und können behaupten, dass diese den eigens zusammengestellten E-Zigaretten in nichts nachstehen.

All-In-One Geräte

Neben den gewohnten Kombinationen aus Verdampfer und Akkuträger finden sich auch zahlreiche E-Zigaretten auf dem Markt wieder, welche als Gesamtkonzept vorstellig werden; sogenannte AIOs - All-In-One Geräte. Diese oftmals kompakten und designtechnisch hübschen Geräte richten sich oftmals an Ein- bzw. Umsteiger und bringen eine eher gemächliche Leistung mit. Ausnahmen für diese Regel sieht man in vielen Produkten der Firma Joyetech. Der Hersteller übertrifft sich mit kurioser Ingeneurskunst selbst. Neuste Schöpfung des Sachverstands ist Joyetechs ATOPACK Penguin.

Basen, Aromen, Nikotinshots, Liquids?

Jede E-Zigarette braucht ein Liquid, um überhaupt Dampfen zu können. Jeder sollte die in 10ml Fläschchen abgefüllten Liquids kennen, die man mittlerweile nahezu überall kaufen kann. Wer braucht also Basen, Aromen und all sowas? Warum hantieren die Leute mit Pipetten, Spritzen und Fläschchen, die man sonst aus dem Chemielaboratorien kennt?

Nikotin und wenn ja wieviel?

Der Nikotinanteil in Liquids variiert zwar, aber hat sich noch nicht an die heute Leistung der E-Zigarette angepasst. Waren einst Nikotinanteile von 18mg denkbar, ist das heute nicht mehr der Fall. Der Leistungsanstieg in E-Zigaretten hat zur Folge, dass mehr Liquid verdampft und somit auch mehr Nikotin aufgenommen würde. Die Faustregel besagt, je mehr Dampf generiert wird, umso weniger Nikotin sollte im Liquid beigemischt worden sein. Wir würden jedem Umsteiger dazu raten, mit wenigen Milligram Nikotin pro Milliliter anzufangen, und sich zu steigern, sollte es nötig sein, um vom Rauchen abzulassen. Der angesprochene Missstand auf dem Markt hat auch für Umsteiger eine Hürde parat. Nahezu alle Liquids, die verkauft werden, haben einen Mindestanteil an Nikotin, der 3mg/ml misst. Weniger findet man kaum. So könnte man auf die Idee kommen, dass man auch ungeübten Umsteigern zum Selbstmischen rät.
Sollte dieser Gedanke bereits überfordern, ist der Griff zum niedrig dosierten Liquid mit 3mg Nikotin pro Milliliter schnell getan.

Selbstmischen mit Basis, Aromen und Nikotinshots

Beim Selbstmischen bedarf es weder Übung noch besonderes Können. Die Mischverhältnisse lassen sich in wenigen Minuten mit den bekannten Suchmaschinen auffinden. Zum Selbstmischen brauchen wir eine Liquidbasis aus Propylenglykol und Glycerin. Diese gibt es in diversen Mischverhältnissen zu kaufen.
Mittlerweile sieht man davon ab den Basen Nikotin beizumischen. Nikotin wird heutzutage über Nikotinshots beigeführt. Das sind Liquids ohne Aromen, die ebenfalls auf Propylenglykol und Glycerin basieren, jedoch hohe Konzentrationen an Nikotin mitführen.

Auch zu diesem System gibt es typische Mischverhältnisse, die sich in tabellarischer Form bei den Händlern auffinden lassen. Ein Beispiel:

Gewünschter Nikotinanteil Erforderliche Menge Nikotinshot (20mg/ml) Erforderliche Basis
3mg 15ml 85ml
6mg 30ml 70ml
12mg 60ml 40ml

Zum sauberen Mischen von Liquidbasis, Nikotinshot und gegebenenfalls auch Aroma, braucht es Handwerkszeug. Namentlich sind das Spritzen, Messbecher oder Trichter, welche die Basis in ein leeres Fläschchen übergeben. Wir raten definitiv zu einem Messbecher, sowie Trichter. Eine Skala ist beim Selbstmischen eines Liquids unabdingbar. Der Trichter dient hierbei der saubgeren Führung der Basis in das neue Fläschchen.

Die Nikotinshots werden in den meisten Fällen in Tropfflaschen vorzufinden sein. Hier bedarf es zum Befüllen des neuen Fläschchens keinerlei Hilfsmittel.
Das Aroma verlangt in der Regel nach einer Spritze samt Kanüle zum Aufziehen und Ablassen der Flüssigkeit in das neue Behältnis.

Manches Liquid ist nicht vollendet und verlangt nach einer Basis.

Für Anfänger macht die Anschaffung eines sogenannten "überdosierten" Liquid keinen Sinn. Es verkompliziert die ganze Sache des Einkaufs und ist für den Start unnötig. In jedem Fall wird der Hersteller eines Liquids, welches als "überdosiert" ausgezeichnet ist, darauf hinweisen, dass eine Zugabe von Liquidbasis erfolgen muss. Auch im einschlägigen Fachhandel wird ein Vermerk vorzufinden sein.

Sollte man sich also in ein solches überdosiertes Liquid verliebt haben, dann braucht es eine Liquidbasis. Mittlerweile sind die Hersteller gut aufeinander abgestimmt, so dass man sowohl besagte überdosierte Liquids, als auch Basen in passenden Größen vorfindet. In der Regel verlangt ein überdosiertes Liquid rund 20ml Basis.
Preislich liegen besagte "unvollendete" Liquids im Rahmen von 15€ bis 30€ und sind somit im Verhältnis oftmals günstiger, als kleine 10ml Fläschchen.

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