1. Eziga
  2. E-Zigarette Test
  3. Smok Alien Test

Smok Alien Test

Verbinden wir Aliens mit Hochtechnologien, verstehen wir, wie der Name der SMOK Alien zustande kam. Sie beschehrt uns mit all ihren Fähigkeiten eine der besten E-Zigaretten der jüngsten Generation.

Smok Alien Testbericht

Der „Alien“ von SMOK ist zum Test eingetrudelt. Viele Vorschusslorbeeren konnte das Modell bereits einfahren. Die Amerikaner sind sich sicher, dass man es hier mit einem der besten Kits „für Everybody“ zu tun hat. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande die Rufe nach dem Ufo kommen, welche die E-Zigarette hierzulande abwerfen sollte; als Carepaket sozusagen. Denn was haben wir nicht für Problemchen mit den hier „etablierten“ E-Zigaretten? Hier läuft der Tank aus, da spritzt Liquid in den Mund; und kein Ende in Sicht. Denkste. Die SMOK Alien soll mit derlei Schwierigkeiten aufgeräumt haben und obendrein einiges mitbringen, was selbst versierten Dampfern einen „Aha!“-Moment beschert. Schauen wir uns das mal an.

Man beachte das Textil im Hintergrund.

Kontrastreich: Rustikales trifft auf elitäre Technologie

Das Titelbild zum Test

Die beste E-Zigarette lädt zum neuen Lebensstil ein. Was wäre sie ohne passende Liquids?

Bei Smok stimmt selbst die Aufmachung der Verpackung.

Gipfelstürmer Smok Alien.

Bestellt, verlobt, verheiratet?

Die SMOK Alien hat sich in den letzten Monaten preislich rapide Bergab entwickelt. Die Nachfrage ist wohl gestiegen und der Preiskampf der Händler ausgebrochen. Als die ersten Importeure die SMOK Alien als Kit anzubieten hatten, belief sich der Preis auf rund 100€. Ganz schon viel Schotter für eine E-Zigarette. Mittlerweile belaufen sich die Anschaffungskosten des besagten Kits auf rund 60€. Somit reiht sich das Alien preislich inmitten derer, die sich hierzulande als fortschrittliche oder neue E-Zigarette verstehen.

Die Folgekosten ähneln denen, die bei anderen Herstellern anfallen. So kostet ein Ersatzcoil (Verdampferkopf) rund 5€. Anders als bei Joyetech, Eleaf und Co hatten wir allerdings keine Ausläufer unter den Coils. Nicht nur, dass der erste Coil circa 2-4 Monate in Gebrauch war (bei sehr reger Nutzung), auch die Ersatzcoils sollten diesem Trend folgen. Die Smok Alien ist nun seit Dezember 2016 bei uns und wir zählen 4 verbrauchte Coils pro Gerät. Im Vergleich zu Joyetech und Eleaf zahlt man also pro Coil etwas mehr Geld, dafür bekommt man aber ein weitaus qualitativeres Produkt. Solch ein Verdampferköpf für die SMOK Alien ist nahezu doppelt so groß und fasst mehr Füllstoff (Baumwolle), als bei besagten Konkurrenzprodukten.

Wir wollen keine Milchmädchenrechnungen anstellen, um fortlaufende Kosten zu vergleichen, da diese je nach Gebrauch unterschiedlich ausfallen und wir (leider) nicht genau abschätzen können, wie lange so ein Coil nun hält. Die Qualitätssicherung bei Joyetech, Eleaf und auch anderen, hat noch viel Luft nach oben. Von SMOK können wir aktuell nur Gutes berichten.

Das bekomme ich für mein Geld

Nehmen wir mal an, dass ich diesen Testbericht gelesen habe, schier begeistert von den Erfahrungen dieser Mannen bin und mich diesen äußerst sympathischen Leuten anschließen möchte. Ich bestelle das gute Stück und warte ungeduldig auf den Mann in gelb. In all meiner Unruhe lese ich also nochmals diesen Abschnitt hier, der mich darüber aufklärt, worauf ich mich genau freuen darf.

Der Lieferumfang

Im Lieferumfang der SMOK Alien wird bereits vorgeglüht, bis die richtige Party steigt (Nein, ich mag Partys auch nicht, aber die Metapher löst sich so schön auf). Hier lässt sich schon vor der Inbetriebnahme erkennen, dass man sich als als umsorgt begreifen kann. Smok liefert Dinge, von denen uns noch nicht klar war, dass wir sie vermisst haben; darunter auch Dinge, die sich im Lieferumfang befinden:

  • 1x SMOK Alien Akkuträger
  • 1x Tank
  • 1x Mundstück
  • 1x Ersatzglas (Tank)
  • 1x Päckchen Dichtringe (für das Ersatzglas)
  • 1x Ladekabel (Micro-USB auf USB)
  • 1x Ersatzcoil
  • Eine Umfangreiche Beschreibung
  • Diverses Informationsmaterial
  • Batterien nicht inbegriffen!

Die SMOK Alien ist hier als KIT besprochen, welche den kleinen „Baby Beast“ Tank beinhält, welcher 3ml fasst. Der große Tank für die SMOK Alien, namens TFV8 Cloud Beast, fasst ganze 6ml. Ein anscheinend auslaufendes Modell ist der „Big Baby Beast“ Tank, welcher 5ml fasst.

Werbung und Realität

Die SMOK Alien bewirbt sich als Akkuträger (hier im Kit mit Tank besprochen), der bis zu 220 Watt Leistung bereitstellen kann (nahezu stufenlos variierbar). Uns persönlich ist allerdings noch niemand unter die Augen gekommen, der auch nur im Ansatz mit solchen Werten dampft oder es versucht hat. Selbst hartgesottenen Dampfern reicht oft doch der zweitstellige Bereich.

Neben der maximalen Leistung fordert die SMOK Alien den Kauf mehrer Akkuzellen. Im Akkuträger finden gleich zwei dieser Prachtstücke platz, um die E-Zigarette mit Energie zu versorgen. Je nach Dampfverhalten und Akkugröße lässt sich so sorglos wenigstens den ganzen Tag lang genüßlich dampfen. Spätestens jetzt haben wir die Schlagzeile der 220 Watt vergessen.

Das könnte ich noch benötigen

Der Lieferumfang versorgt uns also bereits mit eventuell notwendigen Reperaturset, welches dann zum Einsatz kommt, sollte die SMOK Alien mal zum Sturzflug ansetzen und keinen Helm tragen. Auch ein (langlebiger) Ersatzcoil ist bereits im Kit enthalten. Die Auflistung verrät uns bereits, dass wir uns zur Anwendung dieser E-Zigarette eigens um die Akkus zu kümmern haben. Dieser Umstand ist bei den meisten qualitativ hochwertigen Produkten vorzufinden. Die SMOK Alien erlaubt im Gegensatz zur breiten Masse jedoch den Einsatz von gleich zwei Akkus. So steht dem unbegrenzten Dampfvergnügen nichts mehr im Weg, sollte man sich für starke Akkus entscheiden. Unsere Empfehlung ändert sich auch für die SMOK Alien nicht, sondern trifft sogar doppelt zu.

Je nach Dampfverhalten ist ebenso denkbar, dass man sich einen weiteren Satz Akkus zulegt und diesen zum „fliegenden Wechsel“ bereithält. In diesem Fall wäre zu einem Akkuladegerät zu raten. Ist man nicht davon überzeugt einen zweiten Akkusatz zu benötigen, bedarf es auch eines Ladegeräts nicht. Die SMOK Alien erlaubt das Laden der Akkus im Akkuträger, selbst bei Benutzung desselbigen.

Das kann die SMOK Alien in der Praxis

Gleich ob man sich zu denjenigen zählt, die das Paket dem Boten aus der Hand reissen, selbiges auseinanderfetzen mit den Kräften eines Bären, wie Marshall Bravestarr, den Lieferumfang komplett ignorieren und gleich ausprobieren wollen oder ob man sich der Technik mit aller Vorsicht widmet, es hegt und pflegt und als treuen Wegbegleiter auch als solchen behandelt, früher oder später kommt man zu dem Punkt auf den es ankommt, dem Wesentlichen, dem Praxistest.

Erstmal anschalten. Ein sogenannter Fade-In findet statt, der das SMOK Logo präsentiert. Beginnt nun eine neue Zeitrechnung für unseren Probanden, oder gilt es letztlich diese Liebelei als Effekthascherei abzutun? Nachdem die Software initialisiert wurde zeigt sich das informationsbeladene Display zum ersten Mal. Wir finden diverse wichtige Details zu jeder Zeit ablesbar, aber auch einige als Gimmick zu verstehende Infos.

Nachdem man sich mit dem Standardbildschirm vertraut gemacht hat, kommt der Zeitpunkt, an dem man Ausflüge in die Tiefen des Menüs wagt. Hier kann es aufgrund der Menüführung zu Anlaufschwierigkeiten kommen. Nach einiger Übung, sollte man überhaupt nochmals an den Einstellungen pfeilen wollen, geht aber auch dies ins Blut über. Die Bilderstrecke führt uns durch das Menü und erklärt bei Bedarf.

Das Dampfen selbst

Eieiei, was haben wir denn da. Bereits mit dem ersten Zug, selbst vor der persönlich bevorzugten Dampfstärke, stellt sich die SMOK Alien als bemerkenswert heraus. Selten fiel uns ein so homogener Dampf auf. Homogen in seiner Beschaffenheit, frei von überschüssigem Liquid, geradezu perfekt. Ja, es gibt keine trefflicheren Worte. Gleich ob bei niedriger Temperatur oder Watt oder in hohen Gefilden, die SMOK Alien überzeugt in jedem Fall mit herausragender Auflösung des Liquids. Ebenfalls auffällig ist, dass uns in bald einem Jahr fortwährender Nutzung der Alien nicht ein einziges Mal Liquid in den Mund gespritzt ist. Nichtmal ein Tröpfchen. Spätestens mit dieser, glaubt man auch anderen Rezensionen, als Fakt zu verstehenden Beobachtung sollte die SMOK Alien selbst bei erfahrenen Dampfern offene Türen einlaufen. Die sogenannten „Spitbacks“ sind ein lästiges und häufig vorzufindenes Übel in gängigen E-Zigaretten; selbst in hochpreisigen Modellen.

Problem und Lösung

Bei all den lobenden Worten können wir eine, in diesem Zusammenhang als Problemchen zu bezeichnende, Ursache zur Kritik nicht ausblenden. Die SMOK Alien hat ab und an, je nach Zugverhalten, ein kleines Problem mit nässender Luftzufuhr. Hier gilt es definitiv zu unterscheiden. Eine nässende Luftzufuhr bedeutet nicht, dass der komplette Tank zu entleeren droht. Sobald das Phänomen wieder auftritt, reichen wir ein Foto nach.

Die Luftzufuhr ist bei der SMOK Alien am unteren Ende des Tanks angebracht. Bereits im Vorfeld hat uns diese Konstruktion Vorbehalte haben lassen. Allerdings dachten wir zunächst, dass SMOK zu zaubern scheint, da in erster Zeit keinerlei Nässen auffiel. Diese Auffälligkeit ist recht selten zu beobachten und sollte nicht zu allzu großer Sorge beim potentiellen Käufer führen. Gerade in Anbetracht der Vorteile, welche das Alien mitbringt, sieht man gerne darüber hinweg.

Die Lösung des Problems ist ganz einfach. Ein dickflüssigeres Liquid hilft ungemein und wird diese Kritik in Nichts auflösen.

Finale Worte zur Smok Alien

Aktuell sehen wir keine Alternative zur SMOK Alien. Ja, es gibt da noch die ein oder andere E-Zigarette, die mit den Hauptkritikpunkten relativ gut umgeht, aber sie eben nicht ausräumt. SMOK schafft es die „Spitbacks“, die Spritzer durch das Mundstück, auszumerzen, sorgt für einen relativ sicheren Tank und bringt so viel Spaß am Dampfen mit, wie sonst kaum eine E-Zigarette. Das gute Stück ist bei uns auf so große Beliebtheit gestoßen, dass sie als Referenzmodell voranschreitet, an dem sich die Konkurrenz und Neuankömmlinge im Test messen müssen. Da sich auch der Preis immer weiter legt, wird die Luft für die bisherigen Preistipps immer dünner. Man kann nur hoffen, dass zukünftige Generationen an E-Zigaretten von der SMOK Alien lernen, gar ihre eigene Existenz anzweifeln und für Aufwind in der Entwicklung sorgen. Denn, wie gesagt, macht die SMOK Alien nahezu alle Kritikpunkte an den aktuellen Modellen vergessen. Absolute Kaufempfehlung.

1 Kommentare

Mehr Zeigen

Meinung sagen